Auf der Bühne bringt er sein Publikum in der Rolle von Franz Josef Strauß zum Lachen, auch als Kardinal Reinhard Marx macht er eine gute Figur: Helmut Schleich. Die Institution Kirche fasziniert den Kabarettisten, inspiriert ihn zu ironisch-kritischen Sketchen. Auch wenn er schon länger aus der katholischen Kirche ausgetreten ist, hängt er an manchen Ritualen und Feiertagen. Allerheiligen hat für ihn eine besondere Bedeutung, seit er im Alter von sechs Jahren seine Großmutter verloren hat. Sie war seine engste Bezugsperson, ein richtiges Abschiednehmen von ihr war nicht möglich.
Allerheiligen ist in Helmut Schleichs ehemaligem Heimatort Schongau auch eine Gelegenheit, sich mit Familienangehörigen am Grab zu treffen. Es ist ein Familienfest, fast so wichtig wie Weihnachten.
Helmut Schleich mit nachdenklichen Gedanken - über das Sterben, den Verlust von geliebten Menschen und ein mögliches Wiedersehen nach dem Tod. Im Mittelpunkt der Reihe steht immer ein Mensch, sein Suchen nach dem, was dem Leben Sinn gibt, das Ringen mit existenziellen Fragen, seine Spiritualität oder auch das Engagement für die Gesellschaft - vor dem Hintergrund von Stimmung und Bedeutung des jeweiligen Feiertags.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 01.11.2019 um 18:45 Uhr auf BR.