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Wie geht das? Wasser für Millionen

Film von Jon Mendrala
Mittwoch, 09.10.2019 18:15 Uhr
Radio Bremen TV
Mittwoch
09.10.2019
18:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Jeder Bundesbürger verbraucht pro Tag zwischen 120 und 130 Liter Trinkwasser: zum Kochen, Duschen, für die Toilettenspülung, bei der Autowäsche oder im Garten.

Doch wo kommt das Wasser eigentlich her? Wie wird es aufbereitet? Wie überprüft? Und wo fließt das Abwasser eigentlich hin?

Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" begibt sich auf eine Reise durch die Wasserwelt einer Großstadt: mit den Ingenieuren beim Brunnenbau in Hamburgs Süden. Wie wird das sogenannte Rohwasser aufbereitet? Wie wird die Wasserqualität gewährleistet? Was müssen die Klärwerke an der Elbe leisten? Dafür arbeitet der städtische Versorger Hamburg Wasser im komplexen Rund-um-die-Uhr-Betrieb.

In Hamburg hat die Wasseraufbereitung eine lange Tradition: Denn nach London investierte die Freie und Hansestadt als Erste auf dem europäischen Kontinent in eine zentrale Wasser- und Abwasserentsorgung. Seit 1848 versorgten die damaligen Hamburger Wasserwerke die Menschen in der Großstadt mit Frischwasser. Noch bis kurz nach der verheerenden Sturmflut 1962 wurde im Wasserwerk Kaltehofe Elbwasser aufbereitet.

Seit 1964 bezieht Hamburg sein Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser. Alles, was verbraucht wird, und alles, was in Hamburg an Regen, Schnee oder Graupel fällt, fließt durch ein 5.700 Kilometer langes Rohrleitungsnetz ins Klärwerk Köhlbrandhöft. Hier wird aus dem Abwasser von rund 2,4 Millionen Menschen aus Hamburg und 21 Umlandgemeinden am Ende Klärschlamm, der schließlich 80.000 Megawattstunden Strom liefert. Das über Dutzende Stufen gereinigte Wasser wird dann auf der anderen Elbseite bei Dradenau, sauberer als das eigentliche Flusswasser, zurück in die Elbe geleitet.

Und hier beginnt der Kreislauf von vorne: Dort verdunstet das Wasser wieder, kommt irgendwann als Regen über die Stadt und bildet abermals neues Grundwasser.

An zahlreichen Drehorten begleitet die NDR Dokumentation Wassertechniker, Brunnenbauingenieure, Sielarbeiter, Labortechniker und Kraftwerksmitarbeitende von Norddeutschlands größtem städtischen Versorgungsbetrieb: von der Gewinnung des Rohwassers bis zur Einleitung des gereinigten Abwassers.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 09.10.2019 um 18:15 Uhr auf Radio Bremen TV.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Menschen im Alltag, Technik
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09.10.2019 18:15Radio Bremen TV