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Das Jahr ohne Sommer

Wie das Cannstatter Volksfest entstand
Sonntag, 06.10.2019 13:00 Uhr
SR
Sonntag
06.10.2019
13:00 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Als in Indonesien der Vulkan Tambora ausbricht, ahnt im Königreich Württemberg niemand, welche gravierenden Auswirkungen diese Naturkatastrophe haben wird. Das folgende "Jahr ohne Sommer" stürzt die verarmte Landbevölkerung in allergrößte Not - Missernten, Hungersnot, nicht selten Auswanderung. In dieser Zeit stiftet der junge König Wilhelm I. mit seiner Frau Katharina das Cannstatter Volksfest als Zeichen der Hoffnung. Der Film erzählt die Geschichte dieser dramatischen Jahre in inszenierten Bildern nach - das Ränkespiel beim Wiener Kongress, als Europa neu aufgeteilt wurde, die Liebesgeschichte zwischen dem jungen württembergischen König und seiner Frau, einer Zarentochter. Weit weg vom höfischen Leben kämpft die bäuerliche Bevölkerung ums nackte Überleben.
Mit der Stiftung des Volksfestes 1818 entwickelt sich Württemberg zum modernen Königreich. Das junge Herrscherpaar unterstützt massiv die Landwirtschaft. Sparkassen und die Universität Hohenheim werden gegründet, ebenso Mädchenschulen. Die Bevölkerung verehrt vor allem die junge Königin Katharina für diesen Reformeifer. Ihr plötzlicher Tod ist ein Schock. Der Film spannt den Bogen über zwei Jahrhunderte bis heute. Jährlich besuchen mehr als vier Millionen Gäste den Cannstatter Wasen, das zweitgrößte Volksfest der Welt. Sie feiern unbeschwert in den Zelten und genießen die Attraktionen der Fahrgeschäfte. Die dramatische Geschichte, wie das Cannstatter Volksfest entstand, kennen die wenigsten.
23.09.2018 SWR/SR

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 06.10.2019 um 13:00 Uhr auf SR.

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Dokumentation/Reportage, Geschichte