

Der iranische Journalist Ruhollah Zam wurde in eine Familie hochrangiger Geistlicher hineingeboren, kurz vor der Iranischen Revolution (1979). Als Jugendlicher begleitete er seinen Vater zu Treffen mit dem geistlichen Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Später entwickelte er sich zum Regimegegner, wurde bei Straßenprotesten festgenommen und musste schließlich das Land verlassen. In Frankreich gründete er einen Nachrichtensender auf Telegram, der die Geldwäsche des iranischen Regimes aufdeckte. Nach Morddrohungen wurde Zam unter den Schutz des französischen Geheimdienstes gestellt.
2019 begann die schwedisch-iranische Filmemacherin Nahid Persson, Ruhollah Zam im Untergrund zu filmen. Nach mehreren Monaten Dreharbeiten wurde Zam in den Irak gelockt und nach Teheran entführt. Nach einem Schauprozess, einem erzwungenen Geständnis und vierzehn Monaten Haft fand seine Hinrichtung statt. Dem iranischen Regime war es gelungen, sein Netzwerk zu infiltrieren und „Maulwürfe“ einzuschleusen, die sich als reg
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 27.08.2024 um 21:45 Uhr auf arte.