Vor zehn Millionen Jahren war der Nordosten Bayerns ein echter Hotspot der Erdgeschichte. Doch der Untergrund ist weiterhin aktiv. Es gibt immer noch sogenannte "Schwarmbeben".
Gewaltige Vulkanausbrüche formten die Landschaft und ließen große Granitvorkommen entstehen. Heute wirken die Vulkane mit sanften Gipfeln harmlos. Aber der Schein trügt. Immer wieder erleben die Menschen im Nordosten Bayerns und in Tschechien Dutzende kleinere Beben.
Wissenschaftler versuchen herauszufinden, wie aktiv der Vulkanismus in der Region noch ist. Denn aufgrund der großen Granitvorkommen kommt das Gebiet auch als möglicher Standort für ein Atommüll-Endlager in Frage.
Die Forscher vermuten, dass sich in einigen Regionen noch heißes Magma in nur 30 Kilometern Tiefe befindet. Um dessen Aktivität herauszufinden, nutzen sie einen Nachrichtenkanal aus der Tiefe, die sogenannten Mofetten, CO2-Ausgasungen, die über Spalten im Gestein nach oben dringen. Die Zusammensetzung des Gases gibt Auskunft darüber, wie viel Kont
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 27.08.2024 um 19:30 Uhr auf ARD alpha.