

Der Computer ersetzt heute den Stempelschneider, den Schriftgießer, den Schriftsetzer. Benedikt Kuby porträtierte unmittelbar nach der Wende mit Hubert Krause aus Leipzig einen der letzten Schriftgießer in Deutschland.
Heute werden nur mehr ganz wenige Drucksachen im aufwendigen aber wunderschönen Bleisatz-Verfahren hergestellt: Für den Bleisatz braucht es eine Satzschrift aus Blei, die im Gießverfahren hergestellt wird. Deswegen ist auch der Beruf des Schriftgießers fast vom Aussterben bedroht. Was so ein Schriftgießer genau macht, zeigt Kuby in ruhigen eindrücklichen Bildern: Zuerst gießt Krause einige Probelettern. Dafür braucht es nicht nur handwerkliches Geschick, das ist absolute Präzisionsarbeit. Dann geht er an seine Gießmaschine, eine Küstermann Typ 2, die einst im Jahr 1910 4500 Goldmark gekostet hatte. Die Maschine, angetrieben von einem Elektromotor, gießt sodann in dieser Beispielvorführung eine Letter „A“ nach der anderen.
Die Bleilettern der verschiedensten Schriften wurde
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 26.08.2024 um 16:45 Uhr auf ARD alpha.