

Einige Hundert Menschen haben sich nach ihrem Tod einfrieren lassen. Doch wie groß sind die Chancen, dass sie jemals wieder lebendig werden? Schon heute wird extreme Kälte genutzt, um etwa Eizellen und Spermien jahrelang sicher aufzubewahren - zum Beispiel für einen späteren Kinderwunsch. In der Reproduktionsmedizin funktioniert das Einfrieren und Auftauen von Keimzellen nahezu problemlos, erklärt Jana Bender-Liebenthron von der Universitätsklinik Düsseldorf.
Je tiefer die Temperatur, desto langsamer laufen in den Zellen die Stoffwechselprozesse ab - unterhalb von etwa minus 130 Grad Celsius steht alles still und das Leben ist konserviert. Doch das Einfrieren und Auftauen hat seine Tücken, und nicht jede Zelle übersteht die Kryokonservierung unbeschadet. Problematisch sind Eiskristalle, die sich um den Gefrierpunkt in und außerhalb der Zelle bilden. "Die spitze Struktur der Eiskristalle kann die Zellwände einreißen", sagt Birgit Glasmacher von der Universität Hannover und ergänzt: "Jede einzeln
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 25.08.2024 um 16:30 Uhr auf ARD alpha.