

Wieso spielt der Mensch? Diese Frage hat sich schon in der Steinzeit gestellt wie auch heutzutage. Da Spielen scheinbar dem Vergnügen dient, erschließt sich auf den ersten Blick kein evolutionärer Nutzen. Hinter dem Spielen steckt aber viel mehr als Zeitvertreib.
Jäger und Sammler mussten sich Fähigkeiten aneignen, ihre Umgebung kennenlernen, all das geschah spielerisch. So wie Kleinkinder im Sand wühlen oder Gegenstände in den Mund stecken, hat der frühe Mensch durch "exploratives Spiel" wichtige Entwicklungsschritte vollzogen.
Mit der Entstehung der ersten Hochkulturen vor 5000 Jahren tauchten Brettspiele auf. Die Menschen erschufen sich durch fiktive Ordnungen und Regeln nicht nur Staaten oder Währungen, sondern auch Spiele. So sind später Schach als Kriegs- oder Monopoly als Kapitalismusspiel entstanden.
Mittlerweile nutzen sowohl Unternehmen als auch Bildungseinrichtungen das Potenzial der Spiele für ihre Zwecke. Die Emotionen, die in Spielenden freigesetzt werden, sollen der Produktivität
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 25.08.2024 um 09:50 Uhr auf arte.