Die Dokumentation begleitet drei Familien, die mobil wohnen. Menschen zwischen verrückten Ideen und grossen Träumen. Die fünfköpfige Familie, die in einen Camper zieht. Das junge Paar, das ein Haus auf 25 Quadratmetern baut. Den Alltag einer Familie, die auf dem Wasser lebt. Seit drei Jahren wohnen Jill und ihr Mann Ole in einem kleinen Hafen südlich von Hamburg. In der Grossstadt fanden sie keine Wohnung. Ole kaufte deshalb einen heruntergekommenen Kahn und baute ein Haus darauf. Komplett in Eigenregie. Jetzt wohnt die Familie in einem kleinen, roten Hausboot. Ihre Dreizimmerwohnung gibt Familie Weiser gerade bewusst auf. Sie zieht um. In einen Camper. Für Julia und Erik bedeutet das vor allem: ausmisten. In den nächsten Monaten wird das Leben der Weisers auf engstem Raum stattfinden. Schlafen, essen, arbeiten - alles in einem kleinen, gebrauchten Wohnmobil. In ein winziges Haus wollen Brendan und Sina umziehen. Sie ist 20, er 25. Ein Leben lang das Eigenheim abbezahlen und gebunden sein, so wie es ihre Eltern getan haben - darauf haben sie keine Lust. Aus den USA kennen sie das Konzept der Tiny Houses: kleine Häuschen auf Anhängern, in denen es auf engstem Raum alles gibt, was es zum Leben braucht. Mobil zu leben, reizt immer mehr Menschen. Grund dafür ist zum einen der knappe Wohnraum in den Grossstädten, zum anderen die Freiheit, die diese Lebensform verspricht: einfach mal den Wohnort wechseln, autark sein, unabhängig, flexibel. Die Dokumentation zeigt, welche Herausforderungen das Leben auf kleinem Raum birgt, und fragt, wie frei es sich wirklich lebt im Camper, Hausboot oder Tiny House.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 17.08.2024 um 17:20 Uhr auf SRF zwei.