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Wird unser Wasser knapp? - Unterwegs im Westen

Eine Reportage von Fritz Sprengart und Dirk Bitzer
Montag, 09.09.2019 09:45 Uhr
WDR
Montag
09.09.2019
09:45 Uhr
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Es ist der zweite Sommer in Folge, in dem es deutlich zu wenig regnet. Immer mehr Kommunen setzen deshalb auf Einschränkungen beim Wasserverbrauch. So wie in Löhne, wo das Ordnungsamt durch den Ort zieht und einen Blick über die Gartenzäune wirft. Doch nicht jeder Eigenheimbesitzer zeigt Verständnis dafür, dass sein Rasen jetzt nicht mehr besprengt werden darf und vertrocknen soll. Eine "Dürrekarte" von NRW zeigt aber, dass solche Maßnahmen bald in vielen Orten drohen könnten.

Besonders hart trifft es die Landwirtschaft. Ein Milchbauer im Siegerland wird auch dieses Jahr viel zu wenig Heu für seine 75 Kühe einfahren können. Dabei hat ihn der Zukauf von Futter schon im vergangenen Jahr mehr als 50.000 Euro gekostet. Ein weiteres Dürrejahr wird der Hof nicht überstehen. Auch Kartoffelbauern fürchten drastische Ernteeinbußen. Eigentlich müssten sie schnell in aufwendige Bewässerungssysteme investieren - doch wie soll man die finanzieren, wenn die Einnahmen ausbleiben?

Selbst die Katastrophendienste stellen sich bereits auf extreme Dürrezeiten ein und proben den Ernstfall, dass ganze Regionen von der Wasserversorgung abgeschnitten sind und durch Schlauchleitungen, Tankwagen und Notbrunnen versorgt werden müssen. Das THW hat mit solchen Szenarien Erfahrung: durch Hilfseinsätze in den Wüstenregionen der Welt. Für diese Experten gibt es kaum noch Zweifel: die Folgen des Klimawandels haben auch NRW erreicht.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 09.09.2019 um 09:45 Uhr auf WDR.

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Dokumentation/Reportage, Umweltfragen/Klima
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