em Hamburger "böse" sein? 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich verschwendet, mit denen jedoch drei Milliarden Menschen ernährt werden könnten. Die Modeindustrie wurde zu einer der größten Umweltsünderinnen, da in den vergangenen beiden Jahrzehnten Nachfrage und Produktion von Kleidung massiv in die Höhe geschnellt sind. Etwas ist gehörig aus dem Gleichgewicht geraten. Die Menschheit nimmt von der Natur mehr als diese geben kann - und bringt sich folglich selbst in Gefahr. Ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion geht im Fertigungsprozess verloren oder landet auf dem Müll. Auf der anderen Seite gibt es eine Milliarde Hungerleidender. Die industrielle Fertigung von Lebensmitteln ist einer der wesentlichen Faktoren, die das Klima schädigen, sie befördert das Aussterben von Arten und ist für den Schwund an Trinkwasser mitverantwortlich. Ebenso fatal sind die umweltrelevanten Auswirkungen der Textilindustrie. Immer billigere Kleidung fordert immer mehr die Wegwerf-Mentalität. Was wenig kostet, scheint wenig wert. Am Beispiel einer jungen Mutter macht der Film klar, wie ahnungslos und achtlos wir Menschen im Umgang mit Ressourcen sind. Und wie wir alle mit wenig Aufwand zu einer besseren Klimabilanz beitragen können. Denn schon ein gut durchdachter Einkaufszettel verhindert unnötige Käufe und die Verschwendung von Lebensmitteln. Mehr Bewusstsein und kritisches Hinterfragen bei der Shoppingtour in Sachen Mode kann zu mehr sozialer Gerechtigkeit und einer besseren Öko-Bilanz in den produzierenden Ländern beitragen. "UseLess" ist eine all female production - mit Ausnahme der Drohnen-Operateure waren hier nur Frauen am Werk.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 17.09.2019 um 16:00 Uhr auf phoenix.