

1987 war Sylvester Stallone Star des Films „Rambo III“. Der Zerfall der Sowjetunion löste gezielte Militärhilfen der US-Geheimdienste sowie der CIA für die afghanischen Mudschaheddin aus. Als Drehort für die Hollywood-Großproduktion der Firma TriStar wurde die israelische Wüste Negev ausgewählt. Sylvester Stallone sagte einem lokalen Reporter: „Israel bietet die perfekte Kulisse, es ähnelt Afghanistan. Hier herrscht extreme Trockenheit und Israel ist ein Land im Krieg“.
Der Beduinen-Aktivist Bashir Abu Rabi‘a stammt aus der Negevwüste und arbeitete als Assistent für Pyrotechnik und Spezialeffekte an dem Blockbuster mit. Doch „Rambo III“ sollte nicht der letzte Film sein, der die Wüste als Drehort nutzte. Nach den Dreharbeiten gab Israel das Beduinenland jahrzehntelang als unbewohnt aus und machte es zum „militärischen Sperrgebiet“.
Bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen und Dokumente der israelischen Armee geben Einblick in Verträge zwischen israelisch-amerikanischen
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 20.08.2024 um 00:40 Uhr auf arte.