Die Geschichte der Homöopathie (4/6)

Kritik an Hahnemanns Lehre

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnt die Homöopathie sich zu etablieren. Dennoch hat sie damals - wie auch heute - viele Gegner. Der wichtigste Kritikpunkt: Homöopathie wirke nicht besser als ein Placebo. Schon 1835 wird die Homöopathie zum ersten Mal wissenschaftlich auf die Probe gestellt. Beim ersten Doppelblindversuch der Medizingeschichte wollen die Ärzte Nürnbergs die Wirkungslosigkeit der Homöopathie unter Beweis stellen.
Heute wird die Homöopathie, wie alle anderen Heilverfahren auch, mit wissenschaftlich abgesicherten medizinischen Studien untersucht. Dabei soll herausgefunden werden, ob homöopathische Arzneimittel wirksam sind oder nicht. Die Studienlage ist uneindeutig und die Forscher kommen immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen. Auch nach welchem Mechanismus die Homöopathie wirken könnte, hat man bisher nicht klären können. Samuel Hahnemann streitet im 19. Jahrhundert erbittert gegen seine Kritiker. Als ihm das Recht Arzneimittel auszugeben in Leipzig verwehrt wird, zieht er in die Stadt Köthen, heute in Sachsen-Anhalt. 1810, vor über 200 Jahren, erschien das Grundlagenwerk der Homöopathie, das "Organon der Heilkunst" von Samuel Hahnemann. BR-alpha zeichnet in der sechsteiligen Sendereihe das Leben Samuel Hahnemanns (1755-1834) nach und erzählt die Geschichte der Homöopathie.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 19.07.2019 um 17:45 Uhr auf ARD-alpha.

19.07.2019
17:45
Livestream
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Schlagwörter:Dokumentation/Reportage, Gesundheit/Medizin, Geschichte
Alternative Ausstrahlungstermine:
20.07.2019 03:15 Uhr ARD-alpha
19.07.2019 17:45 Uhr ARD-alpha
21.03.2016 09:30 Uhr ARD-alpha
18.03.2016 19:00 Uhr ARD-alpha