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Die Eroberung des Mondes (3/3)

"… sondern gerade, weil es schwierig ist!" (J.F.K.)
Samstag, 20.07.2019 14:05 Uhr
arte
Samstag
20.07.2019
14:05 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Der großartige Erfolg von "Apollo 8" konnte nicht über die politischen Untertöne der nationalen Weltraumprogramme hinwegtäuschen. Nach den Enthüllungen über die NS-Verstrickungen und die SS-Vergangenheit Wernher von Brauns, der das Marshall Space Flight Center leitete, kritisierte die Öffentlichkeit seine wichtige Position bei der Nasa. Und während US-Präsident Nixon die Leistungen des "Apollo 8"-Teams in seiner Antrittsrede in höchsten Tönen lobte, gipfelten die gewaltsamen Unruhen in seinem Land in einer wahren Kulturrevolution.

Die Nasa verfolgte dennoch eisern ihr Ziel. Im Januar 1969 stellte sie die Astronauten vor, die mit "Apollo 11" zum Mond fliegen sollten: Buzz Aldrin und Neil Armstrong würden, unterstützt von Mike Collins im Kommandomodul, als erste Menschen den Erdtrabanten betreten. Wie immer war diese weitere Nasa-Mission auch ein Konkurrenzprojekt zum sowjetischen "Luna"-Programm, das effizienter, sicherer und kostengünstiger als das "Apollo"-Programm war und die amerikanische Vormachtstellung im All immer wieder in Frage stellte.

Trotz dieser Konkurrenz setzte die Nasa ihre Mission wie geplant fort - und am Abend des 20. Juli 1969 (UTC) sorgte die weltweite TV-Übertragung von Neil Armstrongs ersten Schritten auf dem Mond für Rekordquoten. Die verrauschten Schwarz-Weiß-Aufnahmen, aufgezeichnet von einer Kamera, zeigen Neil Armstrong, wie er von einer Leiter steigt und die berühmten Worte spricht: "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit."

Auf der Erde sorgten Neil Armstrong und Buzz Aldrin mit ihren schwerelosen Hüpfern für Jubel und Freudentränen. Später reiste das Team in zahlreiche Länder, um sich von Bürgern und Fans feiern zu lassen. Doch die Weltraumbegeisterung verflog so schnell, wie sie gekommen war: Unbemannte Sonden wurden zwar weiter quer durchs All - und sogar bis zum Mars - geschickt; der Durchbruch der bemannten Raumfahrt, wie ihn sich Wernher von Braun erträumt hatte, blieb jedoch aus. Und im kollektiven Gedächtnis sind Armstrongs legendäre Schritte auf dem Mond nach wie vor der Höhepunkt der Raumfahrtgeschichte. Regisseur Robert Stone ist weltweit einer der besten Filmemacher und Dokumentarfilmproduzenten. ARTE zeigte unter anderem seinen Dokumentarfilm "Oswald's Ghost" ("Drei Schüsse auf JFK", 2007) über die Frage, wer letztlich Präsident Kennedy am 22. November 1963 in Dallas ermordet hat.

Dokumentarfilmreihe USA 2019

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 20.07.2019 um 14:05 Uhr auf arte.

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50 Jahre Mondlandung, Dokumentation/Reportage, Geschichte, USA