

Heute gibt es auf der Erde fast drei Mal so viel Stadtfläche wie noch vor 30 Jahren. Die rasante Urbanisierung verdrängte unzählige Tierarten aus ihren natürlichen Lebensräumen - doch die "Städter wider Willen" behaupten ihren Platz in einer Welt, die einst die ihre war. Die Elefanten gehören zu den Stars der dritten Folge von "Tierisch urban". In Sri Lanka liefern sich Mensch und Dickhäuter unerbittliche Kämpfe um Nahrungsquellen und Territorium - mit teils tödlichen Folgen… An der Pazifikküste von Costa Rica passen die Kapuzineräffchen ihr Verhalten an die menschliche Gesellschaft an. Was bedeutet dies für ihre Zukunft? An anderen Orten lebt der Mensch friedlicher mit seinen tierischen Nachbarn zusammen. Haben die Tiere ausreichend Platz und Nahrung, ist das Miteinander für beide Seiten bereichernd - so wie im Fall von Reiher Kiri, der einem Hausbesitzer in Amsterdam seit 17 Jahren einen täglichen Besuch abstattet. In Florida rettete eine Gemeinde sogar den lokalen Manati-Bestand vor dem Aussterben - und sorgte nebenbei für einen echten Touristenboom. Und genauso verblüffend ist die Beziehung, die sich auf einer kalifornischen Insel zwischen den dort lebenden Graufüchsen und dem Personal einer Militärbasis entwickelte…
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 03.07.2019 um 18:35 Uhr auf arte.