Seit mehr als zwanzig Jahren setzt sie sich freiwillig dieser Schinderei aus. Manchmal, wenn sie mit Müdigkeit und Verletzungen kämpft, stellt sie alles in Frage. Doch dann lockt wieder das Hochgefühl, einen Wettkampf zu bestehen. Und es steckt noch mehr dahinter, dem Triathlon so lange treu zu bleiben. Bei Elke Schanz-Matern begann es mit 18 Jahren, als sie ihrem Liebeskummer auf dem Trimm-dich-Pfad davonrannte. Später überwand sie so Angstattacken. Heute gibt ihr der Sport Selbstbewusstsein, Kraft und Geborgenheit. Letztendlich geht es ihr dabei weniger um das kurze Glück des Wettkampfsiegs, sondern um den "Seelenfrieden", um Selbstdisziplin, Entsagung, Überwindung und die Befriedigung, es zu schaffen.
Der vierte Film der vierteiligen Reihe über Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben begleitet Elke Schanz-Matern bei ihrer Vorbereitung auf den Ironman in Regensburg. Extremsport heißt, Körper und Seele an ihre Grenzen zu bringen. Was ist das für ein Vergnügen - das Glück der Grenzüberschreitung? Was bedeutet für sie die Überwindung der Angst? Welches Glück findet sie in der immer neuen Herausforderung? Ein Film von Irene Klünder
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 30.06.2019 um 07:00 Uhr auf SWR.