Eines der Geheimnisse des Engadins ist das Licht. Ob das helle Grün der Lärchenwälder im Sommer oder ihr lichtes Gelb im Herbst - die Engadiner Landschaft lebt vom Licht. Schon die topographische Lage des Landes deutet darauf hin. Das Tal öffnet sich nach Nordosten, wo die Sommersonne aufgeht, und schließt nach Südwesten ab, dort, wo die Wintersonne untergeht. Viele und sehr unterschiedliche Künstler haben sich mit dem Engadin und seinem klaren Licht beschäftigt: Giovanni Segantini, Oskar Kokoschka, Otto Dix und Max Ernst, um nur die bedeutendsten zu nennen. Das Engadin ist also auch in dieser Beziehung eine "Terra Fina", ein "nobles Land", wie Andreas Lippl 1986 zeigte. Dokumentation Deutschland 1986 von Andreas Lippl und Martin Lippl
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 22.06.2019 um 14:00 Uhr auf ARD alpha.