

Gemütlich kann man mit dem Rad an Deutschlands Grenze entlang fahren, immer an der Neiße: flache Strecken, überschaubare Etappen und weite Blicke nach Polen und Tschechien. Am Weg liegen viele überraschende Entdeckungen: die Kleinstadt Zittau, der man nach ihrer Renovierung die reiche Vergangenheit wieder ansieht. Görlitz, ein wahres Schmuckstück unter Deutschlands Städten. Hier markiert die Neiße die Grenze zu Polen, die inzwischen weit geöffnet ist. Daher liegt das verwunschene Gartenreich des Fürsten Pückler, das ebenfalls mit dem Rad zu erreichen ist, halb in Deutschland, halb in Polen.
Auf dem Fernradweg parallel zum Fluss geht es weiter zum Ostdeutschen Rosengarten in der Kreisstadt Forst in der Lausitz. Über 400 duftende Rosensorten blühen hier. Von hier aus ist die geheimnisvolle Wasserwelt der Spree nicht weit: Rund 100 Kilometer südöstlich der Bundeshauptstadt fächert sich der Fluss auf seinem Weg zwischen Cottbus und Berlin auf in ein Labyrinth von unzähligen Nebenarmen und künstlich angelegten Kanälen. Sie durchziehen malerische Eichen- und Hainbuchenwälder. Die Landschaft ist für Bootstouren mit einem typischen Spreewald-Kahn wie geschaffen. Aber auch hier kommen Radfahrer mit einer Vorliebe für Flusslandschaften auf ihre Kosten.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 17.06.2019 um 06:50 Uhr auf NDR.