

Dabei geht es ihnen nicht nur um die Staatsreligion. Elnaz Sadoghi kehrt in das armenische Viertel Isfahans zurück. Als sie dort studierte, waren die Kaffeehäuser in dieser Gegend der Stadt Anlaufpunkt der Studenten. Und das ist auch heute noch so. Die Armenier kochen einfach den besten Kaffee. Doch wie lebt es sich als armenischer Christ in der Islamischen Republik? Die gleiche Frage stellt sich Sarah Doraghi in Bezug auf die Zoroastrier. Sie fährt in die Wüstenstadt Jasd und lernt, was es mit den "Feueranbetern" und ihren "Türmen des Schweigens" auf sich hat. Etwa 130.000 Angehörige dieses uralten Glaubens, der von Zarathustra begründet wurde, gibt es weltweit. Sehen die Zoroastrier eine Zukunft im Iran?
Zwei aus dem Iran stammende Frauen haben sich auf den Weg durch ihre alte Heimat gemacht und dabei einen sehr persönlichen Blick auf das Land geworfen, jenseits aller Klischees und Vorurteile.Der Geburtstag eines hohen verstorbenen Geistlichen, Moscheen, die zum Weltkulturerbe zählen, die magische Aura der Religion der Zoroastrier und die Geheimnisse des armenischen Kaffees beschäftigt Elnaz Sadoghi und Sarah Doraghi auf der aktuellen Etappe ihrer Reise durch den Iran, die sie nach Isfahan und in die alte Wüstenstadt Jasd führt.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 20.05.2019 um 06:35 Uhr auf arte.