

* Jules Supervielle, der Waisenjunge aus den Pyrenäen
Der Dichter Jules Supervielle kam im Herbst 1926 in das bei Reisenden und Pilgern beliebte Dörfchen Saint-Jean-Pied-de-Port - nicht als Tourist, sondern als Waisenkind. Mit 42 Jahren kehrte er dorthin zurück, um zu verstehen, wer er wirklich war. Im Land seiner Eltern, die auf tragische Weise ums Leben kamen, als er wenige Monate alt war, unternahm der französisch-uruguayische Dichter die schwierigste seiner Pilgerreisen. „Boire à la source“ gibt ergreifend Zeugnis von dieser Suche nach den eigenen Wurzeln.
* Japan: Siegeszug des Sake
In Japan ist Sake ein nationales Heiligtum, willkommenes Ventil in einer einengenden Gesellschaft, das auf dem Land wie auch in den Städten zu jeder Gelegenheit getrunken wird. Doch es dauerte lange, bis der Reiswein die Herzen der Japaner eroberte. Die Geschichte des Getränks ist untrennbar mit der des Landes verbunden: einer langsamen, aber unumkehrbaren Demokratisierung - von der hohen Aristokratie der Vergange
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 12.08.2024 um 12:45 Uhr auf arte.