Alumit Ishai verwendet für ihre Untersuchungen die Methode der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRI) und hat dazu Zugang zu einem Tomografen am Universitätsspital Zürich. "Mit dieser Methode ist es endlich möglich geworden, dem normalen und aktiven Gehirn bei der Arbeit zuzuschauen", sagt Alumit Ishai. Lange Zeit waren Wissenschaftler überzeugt, dass spezifische Areale im Gehirn für bestimmte Aufgaben zuständig sind. Jetzt zeigt sich immer mehr, dass dieses Kästchendenken falsch ist. So geschieht Gesichtserkennung nicht an einem genau definierten Ort in der Grosshirnrinde; vielmehr arbeiten mehrere Hirnareale zusammen. Erscheint beispielsweise ein Bild eines Filmstars, den die Versuchsperson mag, schaltet sich das Belohnungszentrum zu und liefert ebenfalls einen Wohlfühlbeitrag. "Das erklärt, warum Paparazzi immer Arbeit haben werden", schmunzelt Alumit Ishai. - Der Blick ins Gehirn - Alumit Ishai, Hirnforscherin
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 01.06.2019 um 10:35 Uhr auf Schweiz 1.