

Die Kumpel der Bergsicherung haben alle Hände voll zu tun. Allein in Sachsen gibt es zwischen 150 und 200 Tagebrüche jedes Jahr. Oft sind es alte Schächte der Wismut die einbrechen, so wie 2013 in Annaberg-Buchholz, als sich plötzlich inmitten eines Wohngebietes die Erde auftut oder so wie 2015 in Schlema als die Bewohner fassungslos in einen 54 Quadratmeter großen Krater blicken. Inzwischen gibt es große Fortschritte bei der Sanierung der Wismut-Altlasten. Die Rekultivierung hat oberste Priorität. 6 Milliarden Euro wurden dafür vom Bund aus Steuermitteln bereitgestellt. Die Sanierung wird noch viele Jahre dauern.
Aber viele nun blühende Landschaften tragen das strahlende Erbe in sich. Durch ganz Sachsen und große Teile Thüringens zieht sich das Einzugsgebiet der Wismut. Insgesamt hat die DDR etwa 216.300 Tonnen Uran gefördert, ausreichend für 90.000 Atombomben, schätzen Experten. Auf Drängen der Sowjetunion wurde die DDR zum viertgrößten Uranproduzenten der Welt. Mit gefährlichen Folgen: B
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 08.05.2019 um 21:45 Uhr auf ARD alpha.