

Dort, wo die Amper aus dem Ammersee fließt, liegt eines der größten zusammenhängenden Niedermoore in Deutschland. Das ist eine Wahrheit - die andere ist: Das Ampermoos ist kaum 6 Kilometer lang und nur noch ein paar hundert Meter breit. Nach jahrhundertelangen Eingriffen des Menschen ist es auf die Hälfte seiner ursprünglichen Größe geschrumpft. Torfabbau, Überdüngung und der sinkende Grundwasserspiegel sorgen für große Probleme. Aber trotzdem ist das Moos eine wichtige Zuflucht für seltene Tier und Pflanzenarten geblieben. Biber sind hier zu Hause.
In den hohen Gräsern werden im Frühjahr die Rehkitze geboren, weiden mit ihren Rudeln schon bald in den schwer zugänglichen Auen, in die sich kaum ein Mensch verirrt. Über 60 Brutvogelarten, zahlreiche Schnecken, Libellen und Muscheln hat der Gebietsbetreuer Christian Niederbichler inzwischen kartiert, darunter 21 vom Aussterben bedrohte Arten. Um sie zu schützen greifen der Biologe und seine Helfer zu ungewöhnlichen Methoden und schmieden All
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 01.05.2019 um 21:45 Uhr auf ARD alpha.