

Den Schneeberg in Oberfranken und die Dammersfeldkuppe in Unterfranken trennen 143 Kilometer Luftlinie. Trotzdem haben sie eine Reihe von überraschenden Gemeinsamkeiten: Die beiden Berge haben ihren Ursprung im Vulkanismus der Vorzeit. Beide Gipfel prägt eine Geschichte als Militärberg. Und an beiden Bergen ist die Natur in weiten Teilen sich selbst überlassen geblieben – mit beeindruckenden Folgen.
Die Dammersfeldkuppe in der Rhön ist 928 Meter hoch und damit der höchste Berg Unterfrankens. In der Rhön dominiert die Gestalt der "Kuppe". Sanfte Hänge, kegelförmige Einzelberge und Hochplateaus haben sich vor Jahrmillionen aus den Erosionsruinen feuerspeiender Vulkane entwickelt. Davon zeugen heute gewaltige Basaltblockhalden, eine Urlandschaft mit eiszeitlicher Flora und Fauna. Und mittendrin die Dammersfeldkuppe. Von weit her reiste man früher zum Wandern und Skifahren an die Dammersfeldkuppe, dann übernahm das Militär den Berg. Die Dammersfeldkuppe ist noch immer militärisches Sperrgebiet. H
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 11.08.2024 um 19:15 Uhr auf BR.