

Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Hier leben die Iberischen Wölfe scheu und zurückgezogen. Sie jagen am liebsten Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Wildbiologen sind sich einig, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. So besagt ein fast vergessenes Sprichwort: "Wo der Wolf heult, ist der Wald gesund."
Der Film dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Es wird eindrucksvoll gezeigt, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat. Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 03.05.2019 um 10:25 Uhr auf BR.