

Millionenstädte, Fabriken, Konsumtempel - das ist die eine Seite Chinas. Die Riesennation wandelt sich mit hoher Geschwindigkeit zum modernen Industrieland. Aber ein großer Teil der Chinesen lebt auf dem Land, immer noch in einfachsten Verhältnissen und ohne jeglichen Komfort. Die Handarbeit auf den Feldern ist hart, die medizinische Versorgung einfach, das Leben folgt einem jahrhundertealten Rhythmus. Doch es gibt fast überall Strom und damit auch Fernseher und natürlich Smartphones. So hält der Fortschritt zumindest virtuell in die entlegenen Dörfer Einzug. Vor allem die Jungen wissen, dass ihnen das Leben noch ganz andere Chancen bieten könnte. Wie krass ist der Unterschied zwischen dem Highspeed-Leben in den Megastädten und dem Alltag auf dem Land?
ARD-Korrespondentin Ariane Reimers und Kameramann Ronald Schütze machen den Selbstversuch. Sie ziehen zwei Wochen in ein kleines Dorf im äußersten Südwesten Chinas. Lawu liegt nahe an der Grenze zu Myanmar in den Bergen, an einem reißenden Fluss,
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 03.05.2019 um 10:00 Uhr auf HR.