

Fast 20.000 Teilnehmer, internationale Diplomaten, Politiker und NGOs ringen 2017 in Bonn darum, die Erwärmung der Erde zu verlangsamen. Während der Weltklimagipfel tagt, formiert sich im nur siebzig Kilometer entfernten Hambacher Forst, im rheinischen Braunkohlerevier, der Widerstand. Seit vielen Jahren besetzen hier Aktivisten den Wald: "Ich werde nicht weggehen, solange dieses Loch weitergebaggert wird", sagt Clumsy, der in einem Baumhaus nahe des Tagebaus lebt, um weitere Abholzungen zu verhindern. Dabei ist die Unterstützung durch Bürgerinitiativen und Umweltgruppen deutlich gewachsen. Bei einer der größten Protestaktionen Ende August bildeten 3.000 rot gekleidete Menschen auf der Trasse der alten A4 eine rote Linie. Sie zeigten damit: Hier sollen die Bagger halt machen, um die Reste des am meisten umkämpften Waldes Deutschlands und die umliegenden Dörfer zu retten. RWE, der Energiekonzern, der die wertvolle Kohle für Strom aus der Erde holt, hat das Gesetz auf seiner Seite und alle rechtlichen
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 29.04.2019 um 21:00 Uhr auf HR.