

Die höchstgelegenen Seen im Südwesten liegen im Schwarzwald. Feldsee, Huzenbacher See und Wildsee sind die Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten, die von Naturschützern erforscht und geschützt werden. An vielen dieser Seen hat der Mensch gearbeitet. Sie wurden aufgestaut, um Holz für die Flößerei talabwärts zu transportieren oder um Energie zu erzeugen - wie am Schluchsee, wo seit 1928 die Turbinen laufen.
Schon im Mittelalter wurde das Wasser der Flüsse aufgestaut, um Mahl- und Hammerwerke zu betreiben oder um Fische zu züchten, wie an den Hammerschmiedesee auf der Schwäbischen Alb. Die wurden schon 1024 urkundlich erwähnt - und dienen heute immer noch demselben Zweck wie vor fast 1.000 Jahren. Auf anderen Seen wird gesegelt, gesurft, gerudert oder geschwommen. Dazu gehört auch der Mechtersheimer See, an dem Rettungsschwimmer und Taucher dafür sorgen, dass niemand ertrinkt.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 01.05.2019 um 09:00 Uhr auf WDR.