

Der 23-jährige äthiopische Viehhüter Roba flieht aus seinem Dorf in die Hauptstadt Addis Abeba. Hier schafft er es bis an die Universität. Vor der Kamera erzählt Roba von seinem Leben, seinen Erfahrungen, Wünschen, Zweifeln und Zielen, jedoch auch vom Unglück seines Landes. Zunächst folgt die Kamera Roba auf der Flucht und in sein Leben im Exil. Drei Jahre später, nachdem er sein Studium abgeschlossen hat, kehrt er in sein Dorf zurück. Sein Denken und Handeln hat sich durch das Studium verändert und ist nun klarer und strukturierter. Dadurch wird ihm auch der Bruch mit der Gemeinschaft seines Dorfes, die von strengen Riten und Sitten geprägt ist, bewusst. Die Dorfbewohner wollen ihre Traditionen wahren und lehnen die Modernisierung ab. Im Zuge einer Italienreise wird Roba erneut mit einer ähnlich gelagerten Erfahrung konfrontiert. In Italien nimmt er an einer Konferenz teil, die das Aufeinandertreffen von Tradition und moderner Gesellschaft thematisiert. Der dritte Teil der Dokumentation spielt w
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 10.04.2019 um 17:40 Uhr auf arte.