

Wie ein Gemälde liegt das Wudang-Gebirge in der Provinz Hubei vor den Augen des Betrachters: Tempel, die sich an Berghänge schmiegen, wolkenverhangene Gipfel, ein Pfad, auf dem daoistische Mönche Kräuter sammeln. Eine Gruppe Tai-Chi-Schüler pilgert zum Gipfel des Wudang Shan, des heiligen Berges der Daoisten, einem der berühmtesten Wallfahrtsorte Chinas. Unterwegs üben sie verschiedene Formen des Tai Chi, das der Legende nach vor rund 700 Jahren in den Wudang-Bergen entstand.
In der Dokumentation werden die Ursprünge des Tai Chi erforscht, das Kampfkunst und Bewegungsmeditation zugleich ist. Sie erzählt die Geschichte des Tai-Chi-Schülers Ming Yuen in Wudang und zeigt, wie in der Nachbarprovinz Henan der Familienclan der Chen über viele Generationen hinweg einen der bekanntesten Tai-Chi-Stile Chinas entwickelte. In diesem ist der kämpferische Aspekt des Tai Chi bis heute viel lebendiger als in vielen jüngeren, später entstandenen Formen.
Die Reise führt auch ins Kloster Louguantai unweit der
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 14.04.2019 um 19:30 Uhr auf arte.