

Gut 300 Jahre war es das Geschlecht der Gonzaga, das Mantua durch seinen wirtschaftlichen Erfolg, aber vor allem durch seine Kunstverliebtheit zu einem Zentrum der Kultur machte. Mantua - die Stadt des Dichters Vergil, des Musikers Claudio Monteverdi, des Malers Andrea Mantegna. Die Gonzaga versammelten die bedeutendsten Architekten ihrer Zeit - Leon Battista Alberti und Giulio Romano - um ihre Paläste und Kirchen zu bauen. Dabei gilt die Basilika Sant'Andrea als herausragendes Beispiel der italienischen Renaissance.
Der zentrale Palazzo Ducale ist noch heute das dominante Bauwerk von Mantua. Seine 450 Räume verfügen nicht nur über eine der längsten Galerien Italiens, sie sind vor allem in ihrer überbordenden Ausschmückung von prächtigster Vielfalt. Die Gonzaga luden dazu maßgebliche Künstler der Zeit ein - Pisanello überzog die Wände mit raumhohen Fresken, Raphael schuf eine Serie von Tapisserien und Rubens malte hier. Aber vor allem ist es Andrea Mantegna, der mit seinen Fresken in der "Camera
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 16.04.2019 um 22:45 Uhr auf tagesschau24.