

Malaria, Gelbfieber, Dengue, Chagas und die Schlafkrankheit gehören zu den Infektionskrankheiten, die durch Insekten übertragen werden. Sie sind heute hauptsächlich ein Problem in Entwicklungsländern. Das war allerdings nicht immer so.
Die Malaria verfolgt den Menschen vermutlich schon seit Beginn seiner Geschichte. Sie ist im Mittelmeerraum von der Antike bis Mitte des 20. Jahrhunderts weit verbreitet. Selbst in Südengland, den Niederlanden oder in Mitteldeutschland kommt die Malaria zu manchen Zeiten vor.
Erst 1880 gelingt dem französischen Militärarzt Alphonse Laveran ein Durchbruch bei der Erforschung der Malaria. Er findet unter dem Mikroskop den Erreger der Malaria, den tierischen Einzeller Plasmodium. Dieser gelangt beim Stich der Anopheles-Mücke ins Blut und dringt in die Roten Blutkörperchen ein. Dort vermehrt er sich stark, die Zellen platzen, weitere werden infiziert. Der Erkrankte bekommt Fieber, das oft in Schüben auftritt. In Europa war die Anopheles-Mücke früher auch heimisch und
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 11.04.2019 um 06:10 Uhr auf HR.