

In Xi'an, der alten Hauptstadt des kaiserlichen China, wurden unweit der Fundstätte der berühmten Terrakotta-Armee in einem zweiten Grab Terrakottafiguren gefunden, die den gesamten kaiserlichen Hof repräsentieren - alle nackt. Die Ausgrabungsstätte enthält die sterblichen Überreste des Kaisers Jing, eines der bedeutendsten Herrscher der Han-Dynastie.
Viele Aspekte der Han-Epoche, die für das goldene Zeitalter Chinas steht, sind bisher ungeklärt. Die Chinesen verstehen sich selbst als das "Volk der Han", ihre Sprache bezeichnen sie als die der Han, das Gleiche gilt für die Schrift. Doch über der Erde gibt es kaum sichtbare Zeugnisse aus ihrer Zeit, die besten Indizien enthalten ihre Gräber.
Die in der letzten Ruhestätte des Kaisers Jing entdeckten Artefakte liefern neue Erkenntnisse über den Reichtum am Hof und die Regierungsform des Kaisers, der die Grundlagen für ein 2.000 Jahre währendes Reich legte. Auch über die Lebensweise und die besondere Art zu handeln, zu kämpfen und zu sterben ge
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 06.04.2019 um 15:40 Uhr auf arte.