

Bereits im Ersten Weltkrieg setzte der saarländische Industrielle Hermann Röchling voll auf Rüstungsproduktion und scheute weder die Plünderung französischer Industrieanlagen noch den Einsatz von Zwangsarbeitern. Die Erzfelder des seit 1871 vom Deutschen Reich annektierten Lothringen nutze er wie einen Selbstbedienungsladen.
Als das Saargebiet nach dem Ersten Weltkrieg mit einem Mandat des Völkerbundes unter französische Verwaltung kam, wurde Röchling in Frankreich zwar angeklagt, konnte sich dem Prozess und der gegen ihn verhängten Strafe jedoch entziehen.
In der Zwischenkriegszeit baute er seinen politischen Einfluss aus und wurde wichtigster Kopf der Deutschen Front (DF), die 1935 den Anschluss des Saargebiets an Hitlerdeutschland als Sieg verbuchen konnte. Wieder konnte Röchling mit Rüstungsgütern sein Unternehmen nach vorne bringen, und wieder erlaubte ihm der Krieg den Einsatz von Zwangsarbeitern. Göring ernannte Röchling zum Reichsbeauftragten für Eisen und Stahl. Röchling gehörte bi
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 04.04.2019 um 09:45 Uhr auf arte.