

André Téchiné, der in der Nähe von Lyon in Valence geboren wurde, gilt als Einzelgänger unter den französischen Regisseuren. Er hat rund 25 Langfilme gedreht, darunter auch seinen aufsehenerregenden Debütfilm "Paulina haut ab" aus dem Jahr 1969. Der zurückhaltende Filmemacher steht lieber im Hintergrund als im Rampenlicht: Fernsehkameras geht er nach Möglichkeit aus dem Weg und lässt stattdessen seine Filme für sich sprechen.
In Thierry Klifas Film, dem es gelang, eines der wenigen Porträts von Téchiné zu realisieren, spricht der französische Regie-Altmeister offen über seine Herkunft aus der "engstirnigen" Bourgeoise der französischen Provinz, über die enge Beziehung zu seiner Mutter, seine Neurosen, sein Verhältnis zur Religion, seine Zeit bei der Filmzeitschrift "Cahiers du Cinéma", die prägende Begegnung mit Roland Barthes, über Pariser Nächte, Psychoanalyse, seine offen gelebte Homosexualität - und schließlich über seine Leidenschaft für das Kino, die zweifellos bedeutendste G
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 04.04.2019 um 01:00 Uhr auf arte.