Die langjährigen Beziehungen von "Land der Berge" zu Tibet, dessen Bewohnern, aber auch zum Dalai Lama und den im indischen Exil lebenden Tibetern, verhalfen der Dokumentation zu sensationellen aktuellen Aufnahmen. Chinas Schatten der Herrschaft ist weithin sichtbar: Lhasa wurde in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer aus dem Boden gestampfte chinesische Großstadt. Lhasa war einst auch Zufluchtsort von Heinrich Harrer auf der Flucht aus einem britischen Internierungslager. Damals waren die deutschen Mitglieder der Nanga Parbat-Expedition an der Heimreise gehindert worden, da England in den zweiten Weltkrieg eintrat. Dies war schicksalshaft und begründete die lebenslange Freunschaft mit dem Dalai Lama. Heute erinnern in Lhasa nur noch wenige, zumeist als Tourismusattraktionen präsentierte Bauten wie der Potala, einst Sitz des Dalai Lama, an die Jahre vor dem März 1959, als das Land gegen die chinesische Unterdrückung revoltierte. - Heinrich Harrer, Himalaja und die Verbotene Stadt
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 30.03.2019 um 19:25 Uhr auf ORF 3.