

Das 19. Jahrhundert war die Blütezeit der großen Entdecker. Über Jahrzehnte wurde die Erforschung unseres Planeten von diesen unerschrockenen Männern geprägt. Unter ihnen befand sich auch eine Handvoll Schotten, die auf den Kontinenten ihre Spuren hinterlassen haben. Auf Grundlage ihrer Tagebücher, Briefe und Fotografien folgt Presenter Neil Oliver den Fußstapfen von David Livingstone in Afrika, John Muir in Nordamerika, William Speirs Bruce in der Antarktis und Thomas Blake Glover in Japan. Die spannende Dokumentationsreihe zeigt, welch immensen Einfluss das Vermächtnis ihrer ungewöhnlichen Ideen bis heute hat.
Der Schotte John Muir (1838-1914) war ein typischer Abenteurer des 19. Jahrhunderts, der die nordamerikanische Wildnis erforschte und sein Leben und seine publizistische Arbeit der Aufgabe widmete, sich für den Schutz der Natur einzusetzen und der Menschheit ihren Platz in ihr zu vermitteln. Muir reiste an einige der spektakulärsten Naturschauplätze des Kontinents wie Alaska, Kalifornien, Florida und die beiden Carolinas. Er war einer der ersten Naturforscher, die darauf hinwiesen, dass außergewöhnliche Landschaften einfach aufgrund ihrer Schönheit geschützt werden sollten. So wurde er zu einem Gründer der nordamerikanischen Nationalpark-Bewegung und später als Vater des modernen Naturschutzes gefeiert.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 02.03.2019 um 22:50 Uhr auf ARD alpha.