

Madeira, Portugals autonome Insel im Atlantik, liegt näher an der afrikanischen Küste als am Mutterland, von dem es über 900 Kilometer trennen. Entstanden ist der Archipel durch einen längst erloschenen Vulkan am Meeresboden. Im Osten und Norden der Insel zeigen sich noch deutliche Spuren dieser Herkunft.
Der Name der Insel stammt von portugiesischen Seefahrern, die 1419 das unbewohnte Eiland für sich reklamierten. Madeira bedeutet Holz und das war im Überfluss vorhanden. Fast die gesamte Fläche war von dichtem Wald bedeckt. Seit 1982 stehen zwei Drittel der Landschaft unter Naturschutz.Hier leben rund 260.000 Menschen auf einer Fläche, die kleiner ist als Berlin oder Paris. Das ausgeglichene Klima erlaubt das ganze Jahr über Ernten, der Atlantik liefert den Fisch.
Auf Madeira besteht die größte zusammenhängende und am besten erhaltene Fläche an Lorbeerwald weltweit. Zu seinen Pflanzen zählen unter anderem die Madeira-Mahagonie, der Barbusano, Wacholder, Baumheide, Stinklorbeer, Farn- und Lor
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 04.08.2024 um 15:35 Uhr auf arte.