In Kalifornien trägt man seine "Betenden Hände" gerne auf dem Oberarm - als Tattoo. Auch der "Feldhase" ist weltberühmt, Albrecht Dürer hat ihm Ewigkeit beschert. Dürer (1471 - 1528) war Nürnbergs Stolz und der stechende Superstar im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Seine Kupferstiche und Holzschnitte waren im späten Mittelalter etwas völlig Neues, keine Illustrationen mehr, sondern eigene Kunstwerke. Mit schwarzen Linien probte er die künstlerische Revolution und begründete so seinen eigenen Ruhm. Durch den seriellen Druck seiner Kupferstiche und Holzschnitte machte er sich unabhängig von Auftraggebern und wurde als Künstler auch noch Unternehmer. Wie konnte er es so weit bringen? Und warum sollte er heute noch interessieren? Wer Antworten will, muss den Menschen Albrecht Dürer studieren.
Der Film spürt seinem Leben nach, das in Nürnberg begann, dort, wo gerade Forscher des Germanischen Nationalmuseums dem frühen Dürer Neues abgewonnen haben. Er zeichnet nach, wie Dürer diesen A
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 04.08.2024 um 11:45 Uhr auf HR.