Rund 30 Vulkane gibt es auf Java, der zentralen Insel des indonesischen Archipels. Die ertragreichen Böden ernähren zirka 122 Millionen Menschen. Buddhistische und hinduistische Tempelanlagen sind hier zu sehen, und auch alte Königreiche und die Kolonialzeit haben ihre Spuren hinterlassen. - Der Film "Java - Vulkaninsel zwischen Mythos und Moderne" stellt die Insel vor.
"Die Milchstraße des Meeres" wird Indonesien genannt. Mehr als 18.000 Inseln sprenkeln den Indischen Ozean, sie sind Teil des "Rings aus Feuer" mit etwa 150 aktiven Vulkanen. Die Menschen profitieren von der fruchtbaren Erde an den Hängen der Feuerberge, andererseits leben sie in ständiger Gefahr durch Ausbrüche und Erdbeben. Java ist die zentrale Insel des indonesischen Archipels, dort liegt auch die Hauptstadt Jakarta.
Rund 30 Vulkane gibt es allein auf Java, die ertragreichen Vulkanascheböden ernähren zirka 122 Millionen Menschen - rund 60 Prozent der gesamtindonesischen Bevölkerung. Die Kultur hier ist äußerst komplex: Auf Java stehen einige der größten und ältesten buddhistischen und hinduistischen Tempelanlagen Südostasiens, und auch alte Königreiche und die Kolonialzeit haben ihre Spuren hinterlassen. Die Menschen haben Mythen ersonnen, um die Gefahren zu bannen, die vom heiligen Vulkan Merapi und vom Meer ausgehen. Auch wenn die Republik Indonesien heute ein islamisches Land ist, leben doch die alten Glaubensinhalte weiter.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 15.02.2019 um 04:15 Uhr auf SR.