

Vom "Großen Stein" bei Spitzkunnersdorf kann Katja Schmidt erahnen, was im zweiten Teil ihrer Oberlausitzer Bergweg-Wandertour vor ihr liegt: das Zittauer Gebirge. Insgesamt 55 Kilometer sind noch zu bewältigen. Auch diesmal wandert es sich viel besser zu zweit; Wanderführer Alexander Fichte kennt sich bestens aus in seiner Heimat und auf dem Weg mit dem blauen Balken.
Mit der zweiten Etappe des Bergweges geht es in die Oberlausitzer Sandsteinwelt. Vom Nonnenfels bietet sich ein herrlicher Blick auf den Kurort Jonsdorf mit den angrenzenden historischen Mühlsteinbrüchen. Beim schweißtreibenden Aufstieg zur Hochwaldbaude ahnt Katja noch nicht, was für ein überwältigender Blick sich vom Gipfelkreuz bietet: unzählige böhmische Vulkankegel und der markante Jeschken.
Die Nacht in Oybin ist dann die letzte auf der Tour. Eine Runde durch den Ort und auf den gleichnamigen Berg mit der romantischen Kirchenruine, dann geht's nochmal auf den Kamm vorbei am Kelchstein.
Die letzten Kilometer legen die Wanderer mit gutem Gewissen die Beine hoch: Insgesamt 100 Kilometer in sechs Tagen haben sie geschafft. Von Oybin nach Zittau fährt eine dampfende Schmalspurbahn, da bleibt Zeit für die Stadt mit den berühmten Fastentüchern ...
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 06.02.2019 um 14:15 Uhr auf BR.