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Das kurze Leben des Chris Gueffroy

Film von Klaus Salge
Sonntag, 03.02.2019 20:15 Uhr
tagesschau24
Sonntag
03.02.2019
20:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Chris Gueffroy war 1989 der letzte, der beim Versuch die Mauer zu überwinden erschossen wurde. Chris Gueffroy war 20 Jahre alt, als er starb. Sein Name wurde zu einer Chiffre für das Sterben an der Mauer. Was für ein Mensch war Chris? Warum wollte er nicht mehr in der DDR leben?

Klaus Salge fragt Karin Gueffroy, die Mutter des Toten, und seine Freunde nach Chris. Behutsam versucht er Schichten der Vergangenheit abzutragen, und zeichnet so behutsam ein Porträt von Chris Gueffroy, seinem Leben in der DDR, seinen Träumen und kleinen Fluchten. Es ist der Versuch einer Annäherung an jenen jungen Mann, der in der Nacht des 5. Februar 1989 starb, weil er auf sein Glück im Westen hoffte.

Der Film zeigt auch, welche Spuren der grausame Tod an der Mauer bei Mutter und Freunden hinterlassen hat. Das Leben von Karin Gueffroy erlitt damals einen radikalen Bruch: Aus einer mehr oder weniger zufriedenen DDR-Bürgerin wurde ein Opfer des Regimes. Mit ihrem Sohn starb auch 'ihr Staat' - in dieser DDR konnte sie nicht mehr leben. 'Erst wenn einem so etwas passiert, wacht man auf!', sagt sie.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 03.02.2019 um 20:15 Uhr auf tagesschau24.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Porträt/Biografie, Geschichte, DDR