

Der Ruppiner See ist der längste See Brandenburgs. Die bekannteste Stadt an seinen Ufern: Neuruppin, eine der ersten Garnisonsstädte Brandenburgs: Mit schnurgeraden Straßen und quadratischen Plätzen. Heute strahlen die klassizistischen Fassaden und der Ruppiner See glitzert im Hintergrund. Unbegreiflich fast, dass Fontane - einer der berühmten Söhne der Stadt - einst befand, es brauche „viel guten Willens“, um „das Gute“ in der Region zu finden. Für viele ist der Ruppiner See und seine Umgebung heute eine Oase der Lebenskunst.
Kein Geheimtipp mehr sind die jährlichen Seefestspiele am Zietenschloss Wustrau mit Blick auf den See: Ein musikalisches, vergnügliches Spektakel, das sein Publikum nach allen Regeln der Kunst verzaubert. Auch Leben, Handwerkskunst und Natur scheinen am Ruppiner See schon lange eine starke Verbindung einzugehen. Am östlichen Seeufer wurde 1921 die Freilandsiedlung Gildenhall gegründet. Hier lebten und arbeiteten Kunsthandwerker, darunter auch Bauhaus-Künstlerinnen
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 31.07.2024 um 20:15 Uhr auf RBB.