

Nur vier Kilometer von der Grenze zur russisch besetzten Teilrepublik Abchasien am Schwarzen Meer liegt das kleine Dorf Anaklia: 2016 erhielt der Geschäftsmann Mamuka Khazaradze den Zuschlag, mit einem georgisch-amerikanischen Konsortium einen Tiefseehafen zu bauen, um das Land zur Drehscheibe auf der Neuen Seidenstraße für den Handel zwischen Europa und Asien zu machen. Doch plötzlich stockte das Großprojekt - der aus Russland heimgekehrte Milliardär Iwanischwili schien seine Finger im Spiel zu haben. Khazaradze wurde der Geldwäsche angeklagt, der Bau gestoppt.
Gewinner war vor allem Russland, das nun keine Konkurrenz durch eine westlich kontrollierte Handelsroute im Südkaukasus für den eigenen Schwarzmeerhafen Noworossijsk mehr fürchten musste. Aber Khazaradze gab nicht auf, ging in die Politik und wurde zu einem Hoffnungsträger der westlich Orientierten im Land. Während Khazaradzes Konsortium über ein Schiedsgericht in Genf die Regierung zum Weiterbau des Hafens verpflichten wollte, wurden i
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 31.07.2024 um 00:30 Uhr auf arte.