

Drei Jahre lang folgten der vielfach preisgekrönte Tierfilmer John Downer und sein Team einer Eisbärin und ihren Jungen durch die grandiose Landschaft der norwegischen Insel Spitzbergen. Der außergewöhnliche Film zeigt sie von dem Tag an, als sie die sichere Schneehöhle verlassen. Er dokumentiert die ersten tapsigen Schritte der Kleinen und zeigt, wie ihre Mutter sie sicher durch die eisigen Fjorde und Gebirgslandschaften führt. Jeder Tag steckt voller Herausforderungen.
Ferngesteuerte Minikameras können aufnehmen, wie sich die Bären durch Schneewehen und über mit Eis bedeckte Hänge kämpfen. Sie dokumentieren, wie Bärenmännchen um einen angeschwemmten Walkadaver streiten. Zur Ausrüstung gehörte ein ganzes Arsenal von "Spionagekameras". Eine ferngesteuerte Kamera auf Miniskiern etwa, die als Eisscholle getarnt und mit Minipropellern versehen sich den großen Räubern bis auf Nasenlänge nähert. Die rollende Kugelkamera ist eine weitere technische Spezialität. Sie ist als Schneeball getarnt und mit einer speziell gelagerten Optik ausgestattet. So rollt sie den Bären-Babys bis vor die Tatzen. Selbst die bis zu 500 Kilogramm schweren Bärenmännchen akzeptieren die schneeweißen "Gebilde" in ihrer Nähe.
Spektakuläre Aufnahmen aus ungewohnten Perspektiven, hautnah gefilmt, ergeben das bisher intimste und eindrücklichste Porträt der Eisbären. Die Dokumentation besticht durch eine nie zuvor gezeigte Nähe zu den Raubtieren mit einmalig anrührenden wie lustigen Szenen aus ihrem Leben, immer vor dem Hintergrund, dass deren eisiger Lebensraum durch die Erwärmung des Weltklimas extrem bedroht ist.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 31.12.2018 um 01:30 Uhr auf PHOENIX.