48 angehende Feuerwehrmänner und -frauen werden jedes Jahr im modernsten Trainings-Center Europas in Frankfurt ausgebildet. Das Ziel: löschen, retten, bergen so der Slogan der Feuerwehr. Mehrere Wochen werden die Auszubildenden nun täglich im Übungseinsatz sein, so realistisch wie möglich. Annika ist die einzige Frau in diesem Lehrgang. Sie hat sich vorgenommen, genauso gut zu sein wie Dennis und ihre anderen männlichen Kollegen. Wird sie das schaffen? Schon das Sporttraining ist hart wie wird das nur erst bei den Spezialeinsätzen?
Die Auszubildenden müssen mehr als zwanzig verschiedene Einsatzszenarien trainieren mehrfach. Neben klassischen Feuer-Einsätzen werden sie oft zu Verkehrsunfällen gerufen. Eine Person liegt unter dem Auto, eine andere ist im Fahrzeug eingeklemmt, im dritten Fall ist ein LKW mit radioaktiver Ladung verunglückt.
Auch in den Untergrund müssen die Auszubildenden mehrfach. Aus einer U-Bahnstation sind Feuer und Rauchentwicklung gemeldet. Personen liegen bewusstlos in der Station. Ohne Sicht müssen die angehenden Feuerwehrleute in den U-Bahnhof hinunter und sich in gebückter Haltung langsam vorantasten. Die Atemgeräte sind noch ungewohnt, das Atmen ist sehr anstrengend. Es ist heiß. Und: es dauert ziemlich lange, bis sie die Person gefunden haben. Jetzt bloß keinen Arm auskugeln oder den Kopf anstoßen. Zum Glück ist es hier nur eine Puppe und die Ausbildung noch lang.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 22.11.2018 um 13:00 Uhr auf ARD alpha.