

Es ist ein Fluss der Superlative. Der Colorado River entspringt in den Rocky Mountains und fließt durch den berühmten Grand Canyon. Doch in Mexiko, wo der Strom über Jahrtausende ins Meer mündete, kommt kaum noch ein Tropfen Wasser an. Die Mündung liegt seit Jahrzehnten trocken, eine Wüstenlandschaft. Zu groß ist der Wasserbedarf der Menschen im Einzugsgebiet des Colorado. Angesichts des Wassermangels erscheint verwegen, was mexikanische und amerikanische Naturschützer vorhaben: Die Mündung des Colorado soll wieder Wasser führen und ergrünen.Dabei sind die Herausforderungen groß. Seit 15 Jahren schneit und regnet es im Quellgebiet des Colorado in den Rocky Mountains weniger als zuvor. Der Wasserspiegel am Lake Mead, einem der größten Wasserreservoire der USA, sinkt. Dadurch muss ausgerechnet die Stadt Las Vegas Wasser sparen. Aus der verschwenderischen Wüstenmetropole ist eine Stadt mit Vorbildcharakter geworden: Sie verbraucht immer weniger Wasser, obwohl ihre Einwohnerzahl steigt. Anders in Arizona: Rund um die Stadt Yuma fließen weiterhin Milliarden Liter Coloradowasser in die Wüste, um die USA mit Salat und Gemüse zu versorgen. Bildstark, relevant und zukunftsweisend: Die Dokumentationsreihe "Wasser ist Zukunft" lässt den Zuschauer fünf außergewöhnliche Regionen entdecken, die zeigen, dass ein Menschheitsproblem gelöst werden kann: unser Umgang mit dem lebenswichtigen Element Wasser. Die Reihe führt in die Rocky Mountains, das Ruhrgebiet, nach Andalusien, in die Niederlande und nach Jordanien. Längst gibt es viele Projekte, die Lösungen für die verschiedenen Wasserprobleme gefunden haben und neue Wege gehen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 18.11.2018 um 02:35 Uhr auf arte.