

Die EURO 24, der Kosmetikriese L‘Oréal oder der Lebensmitteldiscounter Hofer - sie alle inszenieren sich als grün und sauber. Ihr Versprechen: Wo unvermeidbare Emissionen durch ihr Geschäftsmodell entstehen, können diese andernorts wieder ausgeglichen werden. Doch tragen die dahinterstehenden Umweltprojekte im globalen Süden wirklich etwas zum Weltklima bei? Kritiker sprechen in dem Zusammenhang von Greenwashing, also minimalem Klimanutzen bei maximaler Imagepflege.
Gemeinsam mit Martin Voill besucht ARTE unter anderem ein Waldaufforstungsprojekt im honduranischen Dschungel und reist nach Bangladesch, wo Projektbetreiber ein Dorf auf solare Wasserdesinfektion umstellen. Oft wissen die Einheimischen nicht, dass sie Teil eines Klimaprojekts sind, zumal die Maßnahmen weder einen persönlichen Vorteil für die lokale Bevölkerung noch einen nennenswerten globalen Umweltnutzen haben. Trotzdem wächst der Kompensationsmarkt stetig und hat sich allein zwischen 2020 und 2021 vervierfacht, mit weiterhin stei
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 23.07.2024 um 03:35 Uhr auf arte.