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Fährpassagen: Neuseelands Straße der Stürme

Film von Susie Maass
Mittwoch, 07.11.2018 12:15 Uhr
RBB
Mittwoch
07.11.2018
12:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Nur 22 Kilometer breit ist die Cook Strait an ihrer schmalsten Stelle, und sie verbindet die Nordinsel Neuseelands mit der Südinsel. Benannt nach dem englischen Seefahrer Thomas Cook, der sie als erster Europäer durchsegelte, zählt diese Meerenge zu den stürmischsten und unberechenbarsten Meeresstraßen der Welt. Zwei Fährgesellschaften teilen sich den Transport von Menschen und Gütern zwischen den Inseln. Und zum Glück ist das Meer nicht immer in Aufruhr, sodass sie ihren Passagieren häufig eine äußerst reizvolle Passage von Wellington im Norden nach Picton auf der Südinsel bieten können. Die Fahrt auf dem rund 100 Kilometer langen Schifffahrtsweg führt auch durch die eindrucksvolle Landschaft der Marlborough Sounds und ihrem Labyrinth aus Wasserstraßen und Halbinseln.

Der Film widmet sich den Menschen an Bord der Fähren und entlang der Küsten und erzählt ihre Geschichten, die auf die eine oder andere Weise immer etwas mit dem Mythos der Cook Strait zu tun haben. In der Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, heißt die Cook Strait Raukawa, und sie war ihnen stets heilig. Die Fahrt mit einem Kanu über die Meerenge ist bei rauer See ein höchst gefährliches Unternehmen. Die Legende sagt, dass jungen Männern, die zum ersten Mal in einem Boot über die Raukawa fuhren, das Blickfeld mit Blättern als Scheuklappen verhüllt wurde. Was sie nicht sahen, konnte ihnen auch keine Angst machen.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 07.11.2018 um 12:15 Uhr auf RBB.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Neuseeland, Menschen im Alltag, Natur