

Während des Indochinakriegs standen viele Vietnamesen in der französischen Armee ihren Landsleuten gegenüber, die in den Truppen Ho Chi Minhs für die Unabhängigkeit kämpften. Das Genfer Abkommen von 1954 beendete die französische Kolonialherrschaft und führte zur Entstehung zweier vietnamesischer Staaten beiderseits des 17. Breitengrads. Die Bevölkerung musste zwischen zwei Regimen wählen, die nicht nur eine Demarkationslinie, sondern auch eine ideologische Kluft voneinander trennte: die prokommunistische Demokratische Republik Vietnam (Nordvietnam) und die vom Westen unterstützte Republik Vietnam im Süden. Nur 300 Tage Zeit hatten die Bewohnerinnen beider Staaten, sich für eine Seite zu entscheiden.
Die vietnamesische Bevölkerung wurde in einen Konflikt gestürzt, der Familien auseinanderriss und auf beiden Seiten zu schweren Traumata führte. Die Angst vor den bevorstehenden Säuberungen des Regimes löst im Norden eine Massenflucht aus. Das stark mediatisierte Eingreifen der amerikanischen A
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 22.07.2024 um 09:00 Uhr auf arte.